Kinder in Papua Neuguinea

Alles begann 1979 ...

... als Sr. Lorena Jenal zum ersten Mal nach Papua-Neuguinea reiste, wusste sie nur eines, dass sie als Missionarin eine Botschaft zu verkünden habe, eine Botschaft von Lebensfreude und Lebensfülle.

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Kinder brauchen Liebe

Kinder brauchen Liebe und Hoffnung

Trotz der paradiesischen Schönheit des Landes sind es die vielen täglichen Herausforderungen - u.a. die 830 Sprachen, die Naturreligion, die traditionelle Kultur, Frauen sind der Willkür von Männern oftmals ausgesetzt, die noch teilweise vorherrschende gelebte Polygamie, die Spannungen bei Clans - die Sr. Lorena bewältigen muss. Speziell liegen Schwester Lorena Frauen und Kinder am Herzen. Das über die vielen Jahre aufgebaute vertraute Beziehungsnetz ist die Grundlage für ihr ständiges Schaffen, ermöglicht Unterstützung bei alltäglichen bis hin zu grossen Ungerechtigkeiten und Herausforderungen.

Helfen ohne Bürokratie

«Helfen ohne Bürokratie» wie zum Beispiel:

Hilfe für ein vierjähriges Kind, das Angst hat, weil der Vater meist betrunken ist. Hilfe für eine alleinerziehende Mutter, damit sie eine Woche die allernotwendigsten Nahrungsmittel einkaufen kann. Hilfe für ein erst 16-jähriges schwangeres Mädchen, einen Weg zu finden, ihre Bildung fortzusetzen. Hilfe für eine junge Frau, die 2 bis 3x pro Woche geschlagen wird, eine gewaltfreie Umgebung zu finden. Hilfe für den kleinen Jonathan, helle Bilder zu malen, um das Trauma zu verarbeiten, da dessen Mutter als „Hexe„ fast zu Tode gefoltert wurde. Hilfe bei blutigen Auseinandersetzungen zwischen den Clans von zwei Dörfern.

Hilfe zur Selbsthilfe

Hilfe zur Selbsthilfe

Von Mendi aus startete Sr. Lorena mit ihren damaligen Mitschwestern in ihrer Anfangszeit ein Familien-Programm. Dafür hat die 64-jährige inzwischen erfolgreich in zahlreichen Gemeinden und Provinzen engagierte christliche Ehepaare gewinnen und aufbauen können, die Familien bei Konflikten helfen und als Vorbilder in ihrer Gemeinschaft wirken. Wenn sie nicht ihre Unterstützer schult, ist Sr. Lorena nach wie vor auch heute noch unterwegs, um den Opfern von Gewalt, Kranken und Ausgegrenzten zu helfen. Sr. Lorena und ihr Team betreuen vergewaltigte oder unterdrückte Frauen. Sie testet Menschen auf HIV, verhilft Frauen zum Ausstieg aus der Prostitution und kümmert sich um verstossene Kinder.

Mensch in Papua Neuguinea

Über Sr. Lorena Jenal

Schwester Lorena, in Plan-Samnaun/ GR aufgewachsen, setzt sich schon seit 35 Jahren in Papua-Neuguinea (PNG) für Mutter und Kind ein. Ihre neue Aufgabe als Leiterin des „Nationalen Family Life„ für PNG in Goroka ermöglicht der Baldegger Schwester, sich verstärkt den Sorgen und Nöten der Ärmsten anzunehmen. Sie kümmert sich weiterhin direkt um Familien, die von Ungerechtigkeit und Gewalt betroffen sind.

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Sr. Lorena Jenal

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